„Zehn Regeln für Demokratie-Retter“

Für Dienstag, den 21. Mai, 19.00 Uhr, lädt der „Förderverein Stadtbücherei Erlensee“ zu
einer politischen Autorenlesung mit dem Kölner Philosophen und Journalisten Jürgen
Wiebicke
in die Stadtbücherei ein.
Unterstützt durch das Programm „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend, steht der Abend unter dem Thema
„Zehn Regeln für Demokratie-Retter“Spätestens seit der Wahl von Donald Trump ist der Autor Wiebicke zu der Ansicht gelangt,
dass unsere liberale Demokratie ernsthaft in Gefahr geraten ist. Er befürchtet, dass
autoritäre, antidemokratische und populistische Kräfte auch in der Bunderepublik die
Oberhand gewinnen können. Er gibt konkrete Ratschläge, wie interessierte und engagierte
Menschen die Substanz unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates auch über den
Gang zur Wahlurne hinaus verteidigen können. Er betont, dass es auf jeden Einzelnen
ankommt, aktiv in die überfällige Neubelebung unserer Demokratie einzugreifen und andere
zu ermutigen mitzumachen. Mit seinen zehn Regeln für eine konkrete Neugestaltung unseres
Gemeinwesens will er seine Zuhörer zu der Erkenntnis führen, dass Demokratie mehr ist als
eine äußere Regierungsform: sie ist vielmehr eine immer wieder neu zu gestaltende
Lebensform.
Sie alle sind herzlich eingeladen. Der Eintritt zu dieser Abendveranstaltung ist kostenfrei, die
Möglichkeit zu einer anschließenden Diskussion ist gegeben.
Die Lesung findet in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie in Erlensee und
Rodenbach statt, die vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms
„Demokratie leben!“ gefördert wird. Daher ist die Veranstaltung kostenfrei.

Kriegsenkel – Kriegsvergangenheit unserer Großeltern zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren

Aus Anlass des Endes des II. Weltkriegs am 8. Mai 1945 lädt der FreundeskreisesMedientreff – Bücherei Rodenbach e.V. zu einer Autorenlesung mit Sabine Bode ein .Mittwoch, 08.05.2019, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Medientreff – Bücherei Rodenbach Kirchstr. 9a, Rodenbach

Das Bundesfamilienministerium fördert dieses Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

Die Kinder der Kriegskinder74 Jahre nach Ende des II. Weltkriegs am 8. Mai 1945 sind Begriffe wie „traumatisierte Kinder“ aus den Kriegsgebieten dieser Welt, das „Trauma der Kindersoldaten“, die Traumatisierung von Millionenvon Flüchtlingen, von missbrauchten Frauen etc. in den Medien und unserem eigenenSprachgebrauch alltäglich.

Wir versuchen zu verstehen, was das, was sie erlebt haben, in und mit ihnen macht, was in diesen Menschen vorgeht, wie es sich für unser Zusammenleben auswirkt.

Was aber ist mit unserer eigenen Vergangenheit? Unsere Großeltern haben den II. Weltkrieg erlebt,unsere Eltern sind in dieser Zeit geboren oder aufgewachsen.Und diese Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite unddritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. EinBuch, das den »Kriegsenkeln« hilft, sich selbst besser zu verstehen.

Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichtsgefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will?

Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben.

Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeboreneKinder hineinwirkt? Ist die „German Angst“ wirklich nur aus der wirtschaftlichen und politischenEntwicklung von der Nachkriegszeit bis zu unserer rastlosen „Leistungsgesellschaft“ mit Bedrohungenwie Finanzkrisen, Arbeitsplatzverlusten, Klimakatastrophe zu erklären?

Die Autorin Sabine Bode berichtet von ihren Interviews und Recherchen, die sie in ihremBuch „Kriegsenkel“ verarbeitet hat.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam über Vergangenheit und Zukunftnachzudenken.

Mach mit bei der Ideen- & Projektmesse

Erlensee ist eine bunte familienfreundliche Stadt und bietet für alle Generationen viele spannende Angebote – für Kinder, Jugendliche, Senioren und Seniorinnen bzw. die gesamte Familie. Unsere Vereine, sozialen Einrichtungen und politisch Verantwortlichen tragen dazu bei, dass jeder individuell das passende Betreuungs- oder Freizeitangebot für sich finden kann.

Um die Angebote in ihrer Vielfalt und das tolle Engagement in unserer Stadt kennenzulernen oder auch neue Ideen anzuregen, laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein zur

Ideen- & Projektmesse

am Dienstag, den 09.04.2019, von 14.00 bis 19.00 Uhr

in das Bürgerhaus „Zum Neuen Löwen“,

Hauptstraße 4-6, 63526 Erlensee.

Moderiert wird die Projektmesse von dem Psychotherapeutwn und Schauspieler Jo Letschert und Dr. theol. Gisela Matthiae alias Adele Seibold. Mit ihrer Hilfe bietet die Projektmesse  viel Raum, neue Ideen aufzugreifen und zu schauen, wie wir diese miteinander realisieren können. In der Ideen- und Projektmesse planen wir so unsere familienfreundliche Stadt gemeinsam weiter und Sie sind dabei die Experten und Expertinnen.

Wir bitten um Anmeldung unter der Emailadresse buero@buergerverein-erlensee.de.         Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Alex Ihrig (0157/51643144) oder Anita Losch (0172/6914205).

Für Eltern, die an der Projektmesse teilnehmen, wird eine Kinderbetreuung in der KiTa An der Gende organisiert. Um Anmeldung wird unter kitagende@erlensee.de  gebeten

Dabei bitten die Organisatoren um eine Anmeldung von Groß und Klein bis zum 4. April 2019.

Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Bei der Projektmesse entstehen Ihnen keine Kosten.

Wir hoffen vielmehr, Sie haben einen ideellen Gewinn durch unseren gemeinsamen Nachmittag. Wegbereiter dieser Projektmesse ist die Arbeitsgruppe Netzwerk, in der Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Kindertagesstätten, des Teams Kinder- und Jugendarbeit und dem Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. zusammenarbeiten.

Bürgermeister Erb und alle verantwortlichen Akteure freuen  sich sehr auf die Zeit mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgerinnen.

Jugendreporter stellen sich vor

Jugend Reportergruppe
Journalisten und Reporter können nur Erwachsene sein?
Weit gefehlt, denn dass Jugendliche mindestens genau dieselben Fähigkeiten und Motivationen besitzen zeigen die engagierten Jugendlichen der Reportergruppe immer wieder aufs Neue. Doch wer oder was sind wir und was machen wir genau ?

Die Projektmesse wird vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms
„Demokratie leben!“ gefördert.



Außerdem berichten wir unter der Rubrik „Jugend“ über Themen, die uns so beschäftigen. Selbstständiges Arbeiten liegt uns besonders am Herzen. Dabei ist die Tatsache, dass wir uns gegenseitig im Hinblick auf Kompetenzen ergänzen und ein harmonisches Team bilden, prägend für unsere Arbeit.
Unser Team besteht aus Berrin Sezigen, Sara Krasniqi, Ramin und Roeen Babakerkel. Wir besprechen unsere Ergebnisse und lernen dabei viel voneinander. Zusammen wollen wir auch andere Jugendliche dazu bewegen ein friedliches und demokratisches Leben miteinander zu gestalten und gerade die junge Generation ermutigen, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen und sich für ihre Interessen einzusetzen.
Folgt uns auf unserer Instagram Seite @erlly_und_rodywood dort posten wir unsere Ergebnisse und Berichte.

Interkulturell im Dialog

Guter Umgang durch positive Kommunikation

Jeder kennt es: Man ist gestresst, hat wenig Zeit. Man ärgert sich über Kleinigkeiten und sein Gegenüber. Kein Platz in der U-Bahn, Stau auf der Autobahn, der Chef verlangt zu viel und an der Kasse ist eine lange Schlange. Der Alltag fordert seinen Tribut.

Je nach Stimmung und Verfassung: wo Menschen auch unterschiedlicher Kulturen aufeinander treffen, kann es schnell zu  Konflikten kommen. Konflikte gehören in unserer multikulturellen Gesellschaft zum Leben und sind immer auch eine Chance, sich selbst und den anderen besser kennenzulernen und zu verstehen.

Oftmals erleben wir auch, dass schwierige Situationen durch Missverständnisse oder Sprachbarrieren entstanden sind. Vielleicht habe ich die Reaktion meines Gegenübers schlicht falsch gedeutet. Was in seinem/ihren Kulturkreis zum guten Ton gehört, mag ich hier als Unhöflichkeit verstehen.

In diesem Workshop wollen wir erarbeiten, wie man kultursensible Kommunikationsstrategien anwendet, Körpersprache verstehen lernt und dadurch auch konfliktverursachendes Verhalten positiv verändern und guten Dialog gestalten kann.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Auf Grund des großen Interesse an unseren Workshops gibt es auf vielfachen Wunsch folgende weitere Termine
 
Sa. 23. März 2019, 15:30-18:30 Uhr,  Fallbachhalle kleiner Saal,  Erlensee
Sa. 11. Mai 2019,    15:30- 18:30 Uhr, Erlenhalle kleiner Saal, Erlensee
Sa. 01. Juni 2019,   15:30-18:30 Uhr   Erlenhalle kleiner Saal, Erlensee

Mehr Infos zum Thema Kommunikation unter www.letschert.net

Dialog

Theaterworkshop QUEER durch alle Lebensformen

Alexandra Ihrig und Joachim Letschert laden herzlich zu einem weiteren Teil des Theaterworkshops „QUEER- durch alle Lebensformen“ ein. Ein Projekt der Partnerschaft für Demokratie Erlensee- Rodenbach, gefördert vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

WANN: Samstag, 16.3.2019 2019, 11-16 Uhr
WO: Zum Neuen Löwen, 63526 Erlensee

Die Teilnahme ist kostenlos. Ein Einstieg in den Workshop und das Theaterprojekt ist jederzeit möglich.
Anmeldung unter 0157-516 43 144 und ihrig@buergerverein-erlensee.de

Willkommen sind alle, die sich für Theater, Bühne und Performance interessieren. Von jung bis alt, von hessisch bis multikulturell, von Mann bis Frau und allem dazwischen.

„Wir möchten uns mit den sogenannten „Geschlechterklischees“ beschäftigen und der spannenden Frage, was denn eigentlich typisch Mann und typisch Frau ist. Es geht um Sprache und Körpersprache. Was „sagen“ wir unserem Gegenüber nonverbal, also ohne Sprache. Was sagt meine Körperhaltung über meine Stimmung aus? Warum mögen wir manche Menschen und andere wiederum nicht? Wann entscheiden wir eigentlich „unbewusst“ über Sympathie und Antipathie und haben wir aktiv Einfluss auf diese Entscheidung? Willkommen sind alle Menschen, die Neues ausprobieren möchten und mit uns zusammen ein Bühnenprogramm auf die Beine stellen wollen. Sei es als Schauspieler*In, als Regieassistent*In, als Techniker*In – vor oder hinter den Kulissen. Alles ist möglich. Wir werden uns spielerisch durch die Geschlechter gendern und uns auf sensibel-humorvolle Weise dem Rollentausch annähern. Wir lernen uns auf neue Art und Weise kennen, indem wir den Blickwinkel verändern und somit eine neue Sicht auf die Dinge bekommen. Wir werden uns durch Schauspielbasisübungen auch im Hinblick auf Stimme und Sprache Gehör verschaffen – und bald können wir uns mit einem gemeinsam erarbeiteten Bühnenauftritt belohnen“, so Workshopleiterin Alexandra Ihrig.

Die diplomierte Schauspielerin und Kabarettistin lebt und arbeitet in Aschaffenburg und tourt seit 2003 mit ihren Soloprogrammen auf bundesdeutschen Kleinkunstbühnen. Sie spielt ebenfalls im Ensemble.

Joachim Letschert ist Schauspieler, Autor, Radiomoderator und Pressesprecher des CSD-Frankfurt

Partnerschaft beim Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie dabei

Der „Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie“ ist traditionell am 17. Mai. Auch in Hanau nahmen verschiedene Organisationen den Tag zum Anlass, um in der Zeit zwischen 11 und 18 Uhr auf dem Freiheitsplatz vor dem Forum mit einem Infostand auf Missstände hinzuweisen und dem Thema eine öffentliche Stimme zu geben.
Es bestand dort die Möglichkeit für Interessierte, mehr über das regionale Beratungs- und Freizeitangebot für schwule, lesbische und transidente Menschen sowie deren Angehörige, Freunde und Freundinnen zu erfahren.
Vertreten vor Ort  sind z.B. Queer Hanau e.V., pro familia Hanau e.V., Aids-Hilfe Hanau und Main-Kinzig-Kreis e.V., Das Präventionsprojekt der Hessischen Aidshilfen HESSEN IST GEIL!, „Demokratie leben!“ Erlensee und Rodenbach u.a..

Dieser besondere Tag dient dazu, auf die weltweit immer noch bestehenden – und zum Teil gravierenden – Missstände und auf die mangelnde Toleranz gegenüber alternativen Lebensentwürfen hinzuweisen. „In vielen Ländern werden Menschen, deren sexuelle Orientierung von der Tradition abweicht, bestraft oder an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Das kann nicht sein!“ Auch in Deutschland gebe es in Bezug auf Akzeptanz und Toleranz noch Nachholbedarf.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

1 2 3 4 5 9