„Vielfalt muss Praxis sein“

Anti-Semitische und rassistische Aussagen werden salonfähiger in den Medien, an Schulen und in der Öffentlichkeit. Vielfalt als gesellschaftlicher Wert muss alltäglich gelebt werden, um gegen Diskriminierung und Ausgrenzung vorgehen zu können. Im Rahmen der Projektwoche der Adolf-Reichwein-Schule Rodenbach hat die „Partnerschaft für Demokratie Erlensee Rodenbach“ mit den zwei achten Klassen den Workshop „Vielfalt muss Praxis werden!“ durchgeführt. Am Montag, den 25.11.19 haben die Schülerinnen und Schüler zunächst den jüdischen Fotografen, Autor und Fotojournalisten Rafael Herlich kennengelernt, der aktuell die Ausstellung „Bilder der jüdischen Vielfalt“ im Rathaus Rodenbach präsentiert. Nach einem motivierenden Appell für ein engagiertes solidarisches Miteinander durch Bürgermeister Klaus Schejna haben die Jugendlichen die Ausstellung besichtigt und anschließend hat Herlich im Sitzungssaal des Rathauses über seine persönliche Familiengeschichte und hier insbesondere über die Verfolgung seiner Familie zu Zeiten des Holocaust berichtet. Herlich blieb aber bei den Ausführungen über die Vernichtung seiner Familie in Polen nicht stehen und führte den Jugendlichen bildlich die heutige Vielfalt eines selbstbewussten Judentums vor Augen. Herlich bietet hiermit einen nachhaltigen Beitrag zu einem gemeinsamen Miteinander in unserer Gesellschaft. Unter dem Eindruck dieser Ausstellung wurde dann mit den Schulklassen zum Thema „Unsere Vielfalt – Vielfalt muss Praxis sein!“ gearbeitet. Der Workshop wurde geleitet von dem Friedensforscher Walid Malik und Niko Deeg, der Botschafter der Jüdisch Chassidischen Kultusgemeinde Breslev mit Sitz in Hanau ist. Die  Schülerinnen und Schüler haben die Phänomene Anti-Semitismus und Rassismus in unserer heutigen Gesellschaft herausgearbeitet und dabei wurden altersgerechte Handlungsstrategien aufgezeigt, die helfen sollen Haltung zu zeigen gegen jede Form von Diskriminierung. Es wurde auch eingeübt, wie man Menschen unterstützen kann, die von Diskriminierung betroffen sind. Gleichzeitig wurde auch über die gelebte Vielfalt im eigenen Klassenverbund geredet und eine eigene Ausstellung erstellt zum Thema „Vielfalt muss Praxis sein!“. Die Ausstellung wird von den der Schülern und Schülerinnen unter Mithilfe aller beteiligten Projektpartner am Tag der Offenen Türe am 30.11.19 von 10.00-13.00 Uhr in ihren Klassenräumen präsentiert. Das Bundesfamilienministerium fördert diese Partnerschaft im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

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Digitaler Elternabend am 28.11.19 ab 18.30 Uhr Im Bürgerhaus zum Neuen Löwen

Einladung zum ersten digitalen Elternabend

„IT for kids“

am Donnerstag, 28.11.2019 um 18.30 Uhr

im Bürgerhaus „Zum Neuen Löwen“

Die technische und kommunikative Revolution der Gesellschaft durch das Internet bringt Chancen und Risiken gerade auch im Hinblick auf Kinder, Jugendliche und ihren Eltern mit sich. Unsere Kinder wachsen in einem digitalen Zeitalter auf und surfen oftmals ohne Kenntnis ihrer Eltern und mit einer großen Selbstverständlichkeit durch die Errungenschaften des Internets.

Den Zu- und Umgang mit den sozialen Medien und Plattformen wie z.B. youtube, twitter, instagram, whatsapp und facebook bringen sich viele Kinder selbst bei. Ihre Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sind dabei oftmals regelecht abgeschaltet.

Dass mit diesem Mediengebrauch auch mannigfaltige Gefahren wie Mobbing, Sexting, Bullying und Hate Speech einhergehen, wird zwar allgemein problematisiert, aber gleichzeitig nicht konsequent auf den innerfamiliären Mediengebrauch bezogen.

Der Projektleiter von „IT for kids“, Herr Roman Schefold, führt aus, dass Eltern oft nicht genügend Kenntnis oder Zeit hätten, um sich mit den Chancen und Risiken im Internet zu befassen. Dennoch haben sie ja eine Fürsorgepflicht für ihre Kinder. Die Gefahren im Internet würden zwar oftmals sehr theoretisch beleuchtet. Man könne jedoch an konkreten Beispielen gut erkennen, welche Wirkung Hate Speech und Mobbing auf unsere Kinder habe oder wie sich auch Extremismus über die Medien verbreite.

Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 28.11.2019 wird Eltern und allen Interessierten sehr anschaulich ein Einblick über bzw. anhand der genannten Technologien und Netzwerke vermittelt. Moderator und Eltern werden sich Beispiele aus dem Alltag ihres familiären Mediengebrauchs vor Augen führen und daraus Konsequenzen für den Alltag ableiten können. Im Gespräch und gemeinsamen Ausprobieren über die von Kindern tatsächlich genutzten Medien werden Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang mit „Internet & Co“ entwickelt.

Dieser digitale Elternabend „IT for kids“ wird verstanden als ein Kickoff für mehrere Folgeveranstaltungen mit Organisationen, die Hilfe anbieten wie z.B. Klicksafe oder „Digitale Helden“. Den Organisatoren ist klar: es geht nicht darum, die neuen Technogien zu verteufeln, sondern eher darum, einen pädagogisch wertvollen Umgang mit den Medien zu entwickeln und Technologien gerade auch für neue Lernfelder zu nutzen.

Der digitale Elternabend „IT for kids“ findet ab 18.30 Uhr im Bürgerhaus „Zum Neuen Löwen“ in Erlensee statt. Eingeladen sind Eltern, Interessierte und pädagogisch Verantwortliche aus Jugendarbeit, Kindergärten, Schulen und dergleichen. Das Bundesfamilienministerium fördert diese Partnerschaft im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

TGS – Rodenbach: Sport verbindet-Miteinander grenzenlos

Wie kann Integration von Kindern und auch Erwachsenen in die Zivilgesellschaft besser funktionieren als mit Spiel, Spaß und gemeinsamer Kulturerfahrung? Unter dem Motto „Sport verbindet-Miteinander grenzenlos“ fand am 21.09. ab 14 Uhr ein Aktionstag für Kinder und deren Familien in der Bulauhalle Niederrodenbach statt. Es war für jeden etwas dabei sein. Neben kulturellen Darbietungen und viel Bewegung für die Kleinen wurde auch für die Erwachsenen einiges geboten. Die TGS Niederrodenbach zeigte auf, welche wichtige Rolle ein gemeinsames sportliches Hobby im alltäglichen Leben hat. Es fördert die Integration in die Zivilgesellschaft und stärkt das Gemeinschaftsgefühl, unabhängig von Alter, Nationalität, eben miteinander grenzenlos!
Das Bundesfamilienministerium fördert dieses Projekt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“!

Dialog. Sprachkonzert mit 1300 Jugendlichen im Amphietheater Hanau

Am 26.09. fand das Gesprächskonzert 2.0 gegen Extremismus und Antisemitismus im Dialog mit Schülerinnen und Schüler aus Rodenbach, Erlensee und Hanau statt.

Künstler waren: Drive-By, Radost Bokel, BEN SALOMO, Olli Banjo, Severino Seeger, Radost Bokel, Wassim Esber,

1300 Schülerinnen und Schüler sind mit uns und den Künstlern in den Dialog über ein faires gesellschaftliches Miteinander und gegen jede Form von Diskrimierung getreten 🙂

Du konntest in jedem künstlerischen Beitrag und auch in jedem Statement der Schüler*innen spüren wie stark der Wunsch und der Apell für ein gutes Miteinander und gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sind.

Mit der Einladung von diesen jungen Künstlern haben wir einen so guten, man kann auch glaubhaften“ Zugang zu den Jugendlichen gefunden, dass wir dies nur als Veranstaltungsform weiterempfehlen können. Ein ausführlicherer Bericht folgt!

Das Bundesfamilienministerium fördert diese Partnerschaft im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit:
– Demokratie Leben Erlensee / Rodenbach
– Demokratie Leben Hanau
– Stadt Hanau
– KUZ
– Ausländerbeirat Hanau
– Schulverwaltungsamt Stadt Hanau
– Internationale Wochen gegen Rassismus
– Moslemischer Arbeitskreis MAH
– Amphitheater Hanau
– Stabsstelle Prävention, Sicherheit und Sauberkeit
– Fachbereich Bildung, Soziale Dienste und Integration
– Jugenbildungswerk Hanau Abteilung Familie und Jugendarbeit.

Filmvorführung am 26.09.2019 ab 19.00 Uhr in der Georg-Büchner-Schule: Sei kein DEPP – engagiere Dich

Kinder und Jugendliche im Alter von 8-18 Jahren haben ein Theater- und Filmprojekt erarbeitet, in dem Sie ihr Publikum zu Solidarität und gesellschaftlichem Engagement aufrufen.

Inhalt des Stückes ist, dass die Kinder und Jugendliche deutsche Familien darstellen, die auf Grund des Aufkommens einer nationalistischen Partei (Deutsche Ekel-Polit.-Partei DEPP) ihr Land verlassen müssen. Auch in dem gerade entstehenden Film wird dabei deutlich, dass die Familien den Machtwechsel – ohne es zu wollen – durch ihre Teilnahmslosigkeit und ihr Desinteresse an politische Mitbestimmung selbst herbeigeführt haben.

Das Projekt ist eine Weiterentwicklung des Theaterprojektes „Zuhause in Globalien – verkehrte Welt“ und wird seit 2018 als Filmprojekt gefördert. Das Theaterstück wurde in der Georg-Büchner-Schule aufgeführt und dann wurden im Weiteren Schüler und Schülerinnen für das Filmprojekt gewonnen. In der Georg-Schule Erlensee wurden z.B. schulische Alltagsszenen gedreht, die aufzeigen wie sich demokratiefeindlicher Phänomene und gruppenbezogener Gewalt auch im Schulalltag einschleicht.

Neben der Kerntruppe der Theater- und Filmcrew haben weit mehr als 50 Schüler und Schülerinnen der Georg Büchner- Schule in ihrer Freizeit im Film mitgewirkt. Ab 4.9.2019 kann der Film nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden und um 26.09.2019 ab 19.00 Uhr wird er in der Georg-Büchner-Schule Erlensee in der großen Aula vorgeführt. Es sind genauso Schüler und Schülerinnen, Eltern wie auch die Öffentlichkeit herzlich dazu eingeladen.

Gefördert wird das Projekt über das Bundesprogramm Kultur macht stark und den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V. Federführend ist hierfür der Bürgerverein Soziales Erlensee e.V., der das Projekt gemeinsam mit der Georg-Büchner-Schule, dem Familienzentrum, Kita An der Gende und dem TKJE durchführt.

Pressekonferenz von Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche stellen ihr Film-/ Projekt „Verkehrte Welt – engagiere Dich“ dem Hanauer Anzeiger vor und berichten auch von der Zusammenarbeit mit der Georg Büchner-Schule. Weit über 50 Schüler und Schülerinnen haben an den Wochenenden in dem Filmprojekt mitgearbeitet!!!! Bürgermeister Erb unterstützt sie tatkräftig dabei.

Filmpremiere „Verkehrte Welt“ am 04.09.2019 im Kinopolis Hanau

Am 04.09.2019 wird eine Weiterentwicklung des Theaterprojektes „Zuhause in Globalien – verkehrte Welt“ als Kinofilm im Kinopolis Hanau präsentiert. Im Kinofilm, welcher von Kindern und Jugendlichen gedreht wurde, geht es um Aufkommen einer nationalistischen Partei DEPP (Deutsche Ekel- Politische Partei). Das Besondere an dem Film ist, dass die Kinder und Jugendlichen deutsche Familien darstellen, die durch ihre Teilnahmslosigkeit und ihr Desinteresse an politischer Mitbestimmung den Machtwechsel gefördert haben. Auch 50 Schülerinnen und Schüler von der Georg-Büchner-Schule konnten in dem Film mitspielen.
Gefördert wird das Projekt über das Bundesprogramm Kultur macht Stark und den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V., Federführend ist hierfür der Bürgerverein Soziales Erlensee e.V., der das Projekt gemeinsam mit der Georg-Büchner-Schule, dem Familienzentrum, Kita An der Gende und dem TKJE durchführt.
Der Eintritt ist kostenlos. Die Kinoplätze können nur über den Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. unter folgender E-Mail buero@buergerverein-erlensee.de reserviert werden.

Landrat Stolz und Bürgermeister Erb beim Fair-Play-Parcour

Fair-Play-Parcour rund um den Römerspielplatz

Zitat Landrat T. Stolz: „Im Rahmen des Projektes geht es darum, gegenseitigen Respekt zu vermitteln und jeder Form von Menschenverachtung und Extremismus zu begegnen. Gemeinsam mit Erlensees Bürgermeister Stefan Erb war ich vor Ort und habe das Gespräch mit den unglaublich engagierten jungen Leuten gesucht… Unterstützt wurde die Aktion vom Ringerclub Erlensee und der TGSE“

„Bis nächste Woche am Römerspielplatz“

Schnitzeljagd, Olympiade, Wasserspiele auf dem Römerspielplatz

Im Rahmen des Sommerprogramms der Gemeinwesenarbeit Erlensee am Römerspielplatz gibt’s für alle Kinder viel Spaß, Bewegung und spannende Teamspiele.
Bei bestem Wetter treten jeweils fünf Teams gegeneinander an, angeführt von jeweils einem Elternteil als Teammanager. Die Erwachsenen haben an diesem Nachmittag alle Hände voll zu tun, ihre Teams bei den Aufgaben tatkräftig zu unterstützen und anzuleiten. Das sorgt für viel Spaß.
So galt es herauszufinden, woher denn eigentlich der Römerspielplatz seinen Namen hat, wie viele Katzen an der Graffiti-Wand zu sehen sind und in welche Himmelsrichtung die Balkone der Hochhäuser zeigen. Mit großem Hallo mussten beim Tore schießen mit dem Tennisball Punkte gesammelt werden, der Limeshügel erklommen werden um weitere Pergament-Schatzkarten zu suchen und schlussendlich vor dem großen Finale „Alle meine Entchen“ für die GWA-Mitarbeiterinnen Meike und Alex gesungen werden. Im Römerbad war es dann soweit. Die Schätze konnten geborgen werden!
Bei der Olympiade galt es Sandburgen zu bauen, Melonenkerne soweit als möglich zu spucken, Seifenkisten zu fahren oder auch Tänze aufzuführen. Bürgermeister Erb kam extra vorbei um die Kinder bei ihren Teamspielen anzufeuern oder ihnen mit ihrer Seifenkiste etwas mehr Fahrt zu verleihen. Bürgermeister Erb freute sich darüber, dass Kinder aus ganz Erlensee an den Sommerspielen am Römerspielplatz teilnahmen. „Es ist toll, wie ihr Kinder und Eltern hier miteinander einen tollen Tag verbringt“.
So ging schon wieder ein sehr schöner Nachmittag zu Ende und alle verabredeten sich für nächste Woche zu gemeinsamen Wasserspielen am 24.7. ab 14.00 Uhr am Römerspielplatz.

Die Gemeinwesenarbeit ist ein Projekt des MKK, der Stadt Erlensee und des Bürgervereins Soziales Erlensee e.V. und wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

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