Workshop „Guter Umgang im Zusammenleben durch positive Kommunikation“ Mit Joachim Letschert und Alexandra Ihrig

Einladung zum Workshop „Guter Umgang im Zusammenleben durch positive Kommunikation“

Mit Joachim Letschert und Alexandra Ihrig

 

Der Workshop findet im Rahmen der Gemeinwesenarbeit Erlensee statt, greift aber zugleich auch die Zielsetzung der Partnerschaft für Demokratie auf. Das Projekt wird getragen durch den Main -Kinzig-Kreis, die Stadt Erlensee und den Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. bzw. wird gefördert durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

 

WANN:          Samstag, 15.12.2018 – 14:00 – 18:00 Uhr

WO:               Bürgerhaus Zum Neuen Löwen, Hauptstraße 4-6, Erlensee

 

Anmeldung:   Der Workshop ist kostenlos. Anmeldungen bitte unter

ihrig@buergerverein-erlensee.de oder unter 01575 1643 144.

 

 

Jeder kennt es: Man ist gestresst, hat wenig Zeit. Man ärgert sich über Kleinigkeiten.

Kein Platz in der U-Bahn, Stau auf der Autobahn, der Chef verlangt zu viel und an der Kasse ist eine lange Schlange. Der Alltag fordert seinen Tribut.

 

Je nach Stimmung und Verfassung: wo Menschen aufeinander treffen, kann es auch zu  Konflikten kommen. Konflikte gehören zum Leben und sind immer auch eine Chance, sich selbst und den anderen besser kennenzulernen.

Oftmals erleben wir auch, dass viele schwierige Situationen nur durch Missverständnisse entstanden sind. Das hat mehrere Gründe. Im Zeitalter von Internet, Smartphone, Whatsapp und Konsorten haben wir verlernt wirklich und wahrhaftig miteinander zu reden und – noch wichtiger- einander zuzuhören.

In einer Zeit, in der man Freundschaften durch einen Tastenklick oder eine Sprachnachricht  beenden kann, hat sich unser soziales Leben sehr stark verändert, es findet in weiten Teilen virtuell statt.

 

Ob das gut oder schlecht ist, kann jeder selber für sich beurteilen, jedoch wird es immer so sein, dass man sich im Berufs-und Alltagsleben immer wieder auch real auseinandersetzen muss.

Eine gute Kommunikation ist hierbei das A und O.

 

Nur durch ein persönliches Gespräch bietet sich mir die Möglichkeit mein Gegenüber zu verstehen.

Und wenn ich ihn oder sie nicht verstehen kann und gänzlich anderer Meinung bin, kann ich diese Meinung aber artikulieren und vertreten.

Nur im persönlichen Gespräch kann ich unmittelbar reagieren, so z.B. wenn ich etwas nicht verstanden habe und direkt nachfragen kann.

 

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie man erfolgreiche Kommunikationsstrategien anwendet und dadurch auch konfliktverursachendes Verhalten positiv verändern und guten Dialog gestalten kann.

 

Mehr Infos zum Thema Kommunikation unter www.letschert.net

 

 

Einladung zur ersten Veranstaltung zum Themenschwerpunkt Antisemitismus am 26.9. in Erlensee

Mittwoch, 26. September 2018, 19:30 Uhr Erlenhalle, kleiner Saal:

 

Mein neuer Nachbar in der Region Hanau: die jüdisch-chassidische Kultusgemeinde Breslev Deutschland

Vorstellung der jungen Jüdisch- Chassidischen Kultusgemeinde Breslev Deutschland
Referent: Rabbiner David Kraus aus Israel, Kollel der Chut Shel Chesed Institutionen von Rabbiner Shalom Arush in Jerusalem und Psychologischer Psychotherapeut. Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt ist die Förderung der Verständigung und der gegenseitigen Achtung zwischen Juden und Nichtjuden, aber auch das öffentlich sichtbare jüdische Leben in Hanau zu reaktivieren, zu vertiefen und zu pflegen.

Aktivitäten des Zentrums sind unter anderem die Förderung des friedlichen Ausgleichs der verschiedenen Ethnien und Religionen, unter anderem durch Begegnungstreffen in Israel und Deutschland sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen gegen Extremismus, Rassismus, Antizionismus und Antisemitismus. Erinnerungs- wie vergangenheitspolitische Aktivitäten, etwa Gedenkveranstaltungen und Zeitzeugengespräche finden dort statt.

Darüber möchte Rabbiner David Kraus aus Jerusalem mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Veranstalter: Partnerschaft für Demokratie Erlensee-Rodenbach, gefördert vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Achtung, weitersagen! Schreib- und Lesewerkstatt in Rodenbach

Ort und Zeit: immer Samstags am 15.9. / 29.9. / 6.10. / 20.10.

jeweils 10:00 bis 11:30 Uhr im Bürgerhaus Niederrodenbach, Hanauer Str. 3 (an der Bushaltestelle).

Für alle, die in der Deutschen Sprache nicht sicher sind, mit Schriftstücken nicht klar kommen – hier helfen wir uns gegenseitig und unter Anleitung weiter. Hier gibt es keine Vorträge und keinen „Unterricht“. Jede/jeder bringt etwas mit, das sie/ihn beschäftigt, und wir lösen es dann gemeinsam.

Die neue Lernwerkstatt Rodenbach bietet kontinuierliche und individuelle Unterstützung bei der Steigerung der Lesekompetenz. Die Teilnehmer /innen der Lesewerkstatt beschäftigen sich mit Prospekten, Formularen und Schreiben, die im Alltagsleben wichtig sind. Auch Texte des täglichen Lebens werden genutzt (z.B. Fahrpläne, Gebrauchsanweisungen). Zwischen den Teilnehmer/innen der Lernwerkstatt soll über die Beschäftigung mit Materialien Sprache einfacher erlebbar werden.

Betreut werden die Teilnehmer/innen von ehrenamtlichen Sprachlotsen. Neue Sprachlotsen sind willkommen und können Anregungen in die Arbeit einbringen.

Die Schreib- und Lesewerkstatt ist nicht nur für Migranten/innen konzipiert, die seit wenigen Monaten in Deutschland leben; sie steht grundsätzlich jeder und jedem offen, die/der sich mit der deutschen Sprache beschäftigt. Wir wollen Deutsche und Migranten/innen, Senioren und junge Menschen zusammen bringen.

Die Schreib- und Lesewerkstatt ist eine Kooperation der „Flüchtlingshilfe Main-Kinzig“ und der Partnerschaft für Demokratie in Erlensee und Rodenbach und wird vom Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

Eine Anmeldung ist erforderlich, aber kostenlos. Sie ist per E-Mail an lernwerkstatt.rodenbach@gmx.de oder telefonisch unter 0177 43779496 möglich. Teilnehmer/innen aus Erlensee können sich hier auch gerne melden.

Ausstellung im Medientreff Rodenbach ab 20.4.

„Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit und Sicherheit“ ist eine Ausstellung mit Arbeiten der jungen Künstlerin Zaynab Al Barho überschrieben. Die heranwachsende syrische Künstlerin entdeckte schon in ihrer Kindheit ihre kreative Begabung und gibt seither ihre Erfahrungen, die sie nicht in Worte fassen kann, künstlerisch wieder. Ihre mit einfachsten Mitteln gemalten und gezeichneten, gegenständlichen Bilder erzählen vom Krieg und Frieden, wie auch von der Sehnsucht nach Freiheit, Sicherheit und Geborgenheit. Eine Auswahl ihrer Werke ist vom 20. April bis 25. Mai im Medientreff Rodenbach zu sehen.

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 19. April ab 18 Uhr statt mit Pfarrer Volkmar Hundhausen aus Linsengericht, sowie musikalischer Begleitung durch Amir Javidani.

“ Mach mit – Mal mit“ Karikaturenworkshop mit Rautie und Ausstellung in der Stadtbücherei Erlensee

Der Förderverein der Stadtbücherei Erlensee präsentiert vom 3.3.-17.3.18 eine Karikaturenausstellung während der regulären Öffnungszeiten der Bücherei. Die Ausstellung „Misch Dich ein “zeigt auf, dass es ein durchgehender Mechanismus ist, bestimmten Menschengruppen immer wieder negative Projektionen zuzuschreiben. Die Karikaturen thematisieren gruppenbezogene Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Muslimen, Geflüchteten oder auch Obdachlosen. Das Format der Karikatur hebt das Problem hervor und zeigt durch Überzeichnung die Absurdität der Vorurteile auf, macht auch manchmal lächerlich, und trägt so zum besseren Verständnis der Vorgänge bei gruppenbezogenen Diskriminierungen bei.
Im Gegenzug zu derartigen Vorurteilen soll es in einem Workshop am 15.3. von 16-19 Uhr in der Stadtbücherei um positive Beispiele und soziale Integration gehen. Der Förderverein der Stadtbücherei Erlensee bietet einen Karikaturenworkshop mit dem regional bekannten Künstler Rautie. Alle interessierten Jugendlichen und Erwachsenen sind eingeladen Comics und Karikaturen zu gestalten, die ein Gegenmodell zu weit verbreiteten Vorurteilen darstellen sollen. Eine Einführung in den Aufbau und die Gestaltung von Comics und Karikaturen wird es zu Anfang des Worshops geben. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber um eine Anmeldung bei der Koordinatorin Anita Losch mit der Handynummer 0172/6914205 gebeten.

Projekte 2017 in der Übersicht

Die Projekte, die 2017 im Rahmen von „Demokratie leben!“ in Erlensee und Rodenbach stattgefunden haben, sind jetzt in der Projekt-Übersicht mit einer kurzen Beschreibung aufgeführt. Die Liste kann zum Nachlesen wie als Inspiration zum Entwickeln neuer Projekte genutzt werden.
Neue Ideen können gerne an die Koordinierungsstelle heragetragen werden, z.B. per E-Mail oder telefonisch, siehe unter Kontakt.

Samstag: Talent- und Reparaturbörse in Niederrodenbach

Am Samstag, 2.12. von 14:00 bis 17:00 Uhr findet wieder die Reparaturbörse statt, diesmal im RoSenTreff, Hauptstr. 26 (ehem. Gasthaus Zum Löwen) in Niederrodenbach.

Nach dem Vorbild bereits bestehender „Repaircafés“ hat die Partnerschaft für Demokratie Erlensse-Rodenbach ein Projekt „Talent- und Reparaturbörse“ ins Leben gerufen. Die Idee der Reparaturbörse ist, dass Menschen defekte Dinge mitbringen und gemeinsam mit Anderen reparieren, soweit das möglich ist. Je mehr Leute teilnehmen, desto größer ist natürlich auch der „know-how-pool“. So können viele nützliche Dinge vor dem Mülleimer bewahrt und oft noch Jahre benutzt werden.
Veranstalter ist der Trägerverein Schützenhof Oberrodenbach.

 

Theater im Bürgerhaus zum Neuen Löwen, Erlensee, am Donnerstag 23.11.17 um 19:00 Uhr

Verkehrte Welt – ein Theaterstück, das berührt…
Geflüchtete Kinder und Jugendliche verarbeiten ihre eigenen Fluchterfahrungen in ihrem Theaterstück. Mehr noch: sie simulieren einen Perspektivwechsel: Nun sind es Deutsche, die ihr Land verlassen müssen, weil die Deutsche Ekel Partei (DEP) an die Macht gekommen ist.
Die Betroffenen haben dabei den Machtwechsel ohne es zu wollen durch ihre Teilnahmslosigkeit und ihr Desinteresse an politischer Mitbestimmung selbst herbeigeführt.
Das in Eigenregie von Schauspielern mit Fluchthintergrund erarbeitete Stück führt die Folgen politischen Desinteresses und Wegsehens vor Augen.

Das Stück wird am Donnerstag, 23.11.2017 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus zum Neuen Löwen in Erlensee aufgeführt, der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

Am 14.12.17 um 14:00 Uhr ist eine weitere Aufführung in der Berufsschule in Gelnhausen geplant.

Info-Abend mit Thomas Feibel

An alle Eltern und Erzieher*innen und Lehrer*innen…

Jetzt pack doch mal das Handy weg!

Info-Abend am Montag, 20.11.2017 um 19:30 Uhr
im Medientreff Niederrodenbach

Kinder, die aufs Handy starren – der richtige Umgang mit Tablets und Smartphones ist zur erzieherischen Mammutaufgabe geworden. WhatsApp, Snapchat, YouTube, Instagram…- das alles vollziehen Mädchen und Jungen mit einer erstaunlichen Beiläufigkeit.

Mit derselben unermüdlichen Energie wird in den Welten der Neuen Medien allerdings auch gelockt, gelogen, gedroht und gemobbt. Kinder und Jugendliche kommen heute nicht mehr richtig zur Ruhe und bleiben mit Smartphone und Internet den ganzen Tag „on“.

Wie können Eltern dem WhatsApp-Dauerchat etwas entgegensetzen? Sind handyfreie Zeiten sinnvoll? Was sind die Erfolgsrezepte anderer Familien?

Thomas Feibel erklärt, warum Erziehung auch bei Neuen Medien unverzichtbar ist.
Er verrät Tipps und Tricks, die den sicheren Umgang mit dem Smartphone ermöglichen, besonders hinsichtlich Kostenfallen, Kettenbriefen, Sicherheitseinstellungen, Downloads und Gratisspielen.

Thomas Feibel ist der führende Medienexperte in Sachen Kinder und Digitales in Deutschland und leitet das Büro für Kindermedien in Berlin. Als Kinder- und Jugendbuchautor widmet er sich Themen wie Cybermobbing und dem Aufwachsen in der digitalen Welt. Er hält Workshops zum richtigen Medienumgang in Schulen und arbeitet als Journalist u.a. für c’t, WDR und Deutschlandradio. Thomas Feibel ist Vater von vier Kindern.

Es erwartet Sie ein interessanter und informativer Abend im Medientreff.

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!

„Alle haben Platz auf dem Römerspielplatz“

Am 12.10.von 15-18 Uhr sind Kinder und ihre Eltern auf den Römerspielplatz eingeladen um ihre Ideen und Wünsche für ein gutes Miteinander auf dem Römerspielplatz auszutauschen.

„Alle haben Platz auf dem Römerspielplatz“ findet als Aktionsprojekt im Rahmen des Bundesprogrammes Demokratie leben statt, bei dem örtliche Themenstellungen aktiv aufgegriffen werden und die Entwicklung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit verhindert werden soll. Demokratie ist eine große Sache – aber sie wird von uns allen schon im Kleinen gemacht. Zu diesem Nachmittag laden der Projektträger Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. gemeinsam mit den kommunalen Kindertagesstätten und dem Team Kinder und Jugendarbeit ein. Auch Bürgermeister Stefan Erb und Magistratsmitglieder werden an diesem Nachmittag Ansprechpartner auf dem Römerspielplatz sein.

Alle Verantwortlichen bieten Kindern und Eltern ein offenes Ohr für Ihre Anliegen, Anregungen und vor allen Dingen auch ihre Kritik. „Sagen Sie uns, was Sie am Besuch hindert, was benötigt der Römerspielplatz? was benötigen Sie? Das wichtigste Gute eines Menschen ist die Zeit. Wir stellen Ihnen unsere Zeit gerne zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Ideen“, so bringen die Verantwortlichen ihre Einladung an alle Interessierten gemeinsam auf den Punkt. Lassen Sie uns einfach ins Gespräch kommen und einen tollen Nachmittag erleben.

„Alle haben Platz auf dem Römerspielplatz“ wird durch das Bundesfamilienministerium im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert. Dieses Bundesoprogramm führen die Kommunen Erlensee und Rodenbach gemeinsam durch. Träger und Veranstalter sind dabei Vereine und andere Akteure aus den beiden Kommunen.

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