“ Mach mit – Mal mit“ Karikaturenworkshop mit Rautie und Ausstellung in der Stadtbücherei Erlensee

Der Förderverein der Stadtbücherei Erlensee präsentiert vom 3.3.-17.3.18 eine Karikaturenausstellung während der regulären Öffnungszeiten der Bücherei. Die Ausstellung „Misch Dich ein “zeigt auf, dass es ein durchgehender Mechanismus ist, bestimmten Menschengruppen immer wieder negative Projektionen zuzuschreiben. Die Karikaturen thematisieren gruppenbezogene Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Muslimen, Geflüchteten oder auch Obdachlosen. Das Format der Karikatur hebt das Problem hervor und zeigt durch Überzeichnung die Absurdität der Vorurteile auf, macht auch manchmal lächerlich, und trägt so zum besseren Verständnis der Vorgänge bei gruppenbezogenen Diskriminierungen bei.
Im Gegenzug zu derartigen Vorurteilen soll es in einem Workshop am 15.3. von 16-19 Uhr in der Stadtbücherei um positive Beispiele und soziale Integration gehen. Der Förderverein der Stadtbücherei Erlensee bietet einen Karikaturenworkshop mit dem regional bekannten Künstler Rautie. Alle interessierten Jugendlichen und Erwachsenen sind eingeladen Comics und Karikaturen zu gestalten, die ein Gegenmodell zu weit verbreiteten Vorurteilen darstellen sollen. Eine Einführung in den Aufbau und die Gestaltung von Comics und Karikaturen wird es zu Anfang des Worshops geben. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber um eine Anmeldung bei der Koordinatorin Anita Losch mit der Handynummer 0172/6914205 gebeten.

Ausstellungseröffnung „Misch Dich ein“ ab 3. März in der Stadtbücherei Erlensee

Förderverein lädt zu Vernissage mit Rahmenprogramm ein.

„Wir alle leben in einem großen globalen Dorf. In diesem Dorf haben wir alle nur miteinander eine Zukunft, so sagt man“. Die Realität sieht aber sieht anders aus. Wir sehen, wie überall in der Welt – auch in Deutschland – Minderheiten unterdrückt werden und Ihrer Rechte beraubt werden. Was können wir dagegen tun, fragen sich viele Bürger und Bürgerinnen. Sich über Mechanismen gruppenbezogener Diskriminierungen informieren, Hinschauen und Einmischen, sind unsere Empfehlung. So ist auch die Intention der Karikaturenausstellung zu verstehen, die vor 15 Jahren durch den Initiativkreis Lichterkette aus Rodenbach erworben und veröffentlicht wurde. Die Ausstellung ist leider auch heute noch so aktuell, dass man sie im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ erneut präsentieren kann!

Die Ausstellung verdeutlicht, dass es ein durchgehender Mechanismus ist, bestimmten Menschengruppen immer wieder negative Projektionen zuzuschreiben. Die Karikaturen thematisieren gruppenbezogene Diskriminierungen wie z.B. von Muslimen, Geflüchteten oder auch Obdachlosen.
Im Rahmen einer Vernissage am 3.3. von 10-12 Uhr in der Stadtbücherei Erlensee wird nun ein Perspektivwechsel vorgenommen. Geflüchtete präsentieren kulturelle Beiträge und berichten über ihr umfängliches gesellschaftliches Engagement in unseren Gemeinwesen.

Durch die Ausstellung und das Rahmenprogramm soll die Öffentlichkeit über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aufgeklärt werden. Es sollen positive Bilder von gesellschaftlichem Zusammenhalt aufgezeigt werden und zur Mitarbeit in dem Bundesprogramm Demokratie leben eingeladen werden. Träger und Einladender dieses Aktionsprojektes ist der Förderverein Stadtbücherei Erensee e.V.

Demokratieschrank neu gefüllt

Der Demokratieschrank (Demokratie-Bücherschrank vor dem Bürgerhaus in Niederrodenbach) wurde aufgeräumt und neu sortiert, einige Matarialien auch mit Aufstellern besser präsentiert. Bitte nutzen Sie unser Angebot an Material über Demokratie, über Flucht und -Ursachen, über Rassismus und vieles mehr. Das Spektrum ist groß und wir freuen uns auch über Anregungen, falls Ihnen dort etwas fehlt!

Wir würden uns auch freuen, wenn dieser Schrank nur für Material zum Thema „Demokratie“ genutzt würde…

Spannender, informativer und persönlicher Vortrag

Am 30.11. las die afrodeutsche Jounalistin Mo Asumang aus ihrem Buch „Mo und die Arier“. Sie beschreibt hier, wie sie, ausgelöst durch rassistische Anfeindungen, ihren Weg suchte, mit diesen Anfeindungen umzugehen, die Angst nicht gewinnen zu lassen, die Rassisten vielleicht sogar zum Nachdenken zu bewegen. Manchmal merke man den Rassisten sogar an, dass sie (wenn man ihnen einzeln begegnet) selbst Angst vor der Konfrontation haben oder im direkten Gespräch von Mensch zu Mensch ihr Rassismus plötzlich gar nicht mehr so wichtig sei (zumindestens wenn sie mal nicht von ihrer Peer-Group beobachtet werden). So stellt Asumang dar, das es nicht sinnvoll oder zielführend sei, mit Rassisten oder Extremisten in einen Streit über Inhalte einzutreten, weil diese oft gar nicht diskutieren wollen oder mangels Argumenten auch nicht können. Besser sei es, dem Gegenüber mit Fragen zu begegnen, die dessen Ansichten von anderen Seiten beleuchteteten. Neue Perspektiven zu eröffnen könne diesen Leuten helfen, ihre eigenen Ansichten zu hinterfragen. Das Erstarken bzw. stärkere öffentliche Auftreten von Rassismus und Rechtsextremismus könne man durchaus als besorgniserregend empfinden, aber wichtig sie vor allem die Gewissheit, dass die Mehrheit eben keine Rassisten sind, und dass jede und jeder immer wieder, auch mit ganz kleinen Schritten, dabei helfen könne dass es so bleibe – könnte als Fazit der Lesung bestehen.

Informativer Abend mit Thomas Feibel

Thomas Feibel, ausgewiesener Medien-Experte und Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, referierte und informierte zum Thema „Brauchen neue Medien neue Erziehungsformen“.  Im Medientreff Niederrodenbach wurden den Zuhörern vor allem Tipps und Tricks nahe gebracht, wie die Kommunikation mit dem Nachwuchs aufrecht erhalten werden kann, welche Regeln hier hilfsweise eingeführt werden können etc. Mehr dazu gibt es im aktuellen Buch von Thomas Feibel („Jetzt pack doch mal das Handy weg!“) zu lesen. Die Besucher fragten intensiv nach und so wurde mit dem Referenten ausgiebig diskutiert. Es wurde deutlich, dass zwar die neuen Medien nicht mehr wegzudenken sind und auch aus dem Alltag nicht verbannt werden können, aber dass es Strategien gibt, um diesen nicht unser ganzes Leben sozusagen „auszuliefern“. Wichtig vor allem: auch Eltern müssen hier bestimmte Regeln beachten, sollten z.B. auf keinen Fall Fotos ihrer Kinder ins Internet stellen. Unser Leben sollten wir uns nicht vom Internet und den neuen Medien bestimmen lassen, die Regeln können immer noch wir selbst machen, so das Fazit der Veranstaltung.

Samstag: Talent- und Reparaturbörse in Niederrodenbach

Am Samstag, 2.12. von 14:00 bis 17:00 Uhr findet wieder die Reparaturbörse statt, diesmal im RoSenTreff, Hauptstr. 26 (ehem. Gasthaus Zum Löwen) in Niederrodenbach.

Nach dem Vorbild bereits bestehender „Repaircafés“ hat die Partnerschaft für Demokratie Erlensse-Rodenbach ein Projekt „Talent- und Reparaturbörse“ ins Leben gerufen. Die Idee der Reparaturbörse ist, dass Menschen defekte Dinge mitbringen und gemeinsam mit Anderen reparieren, soweit das möglich ist. Je mehr Leute teilnehmen, desto größer ist natürlich auch der „know-how-pool“. So können viele nützliche Dinge vor dem Mülleimer bewahrt und oft noch Jahre benutzt werden.
Veranstalter ist der Trägerverein Schützenhof Oberrodenbach.

 

Donnerstag: Mo Asumang liest in Erlensee

Donnerstag, 30.11.2017 Lesung in der Erlenhalle in Erlensee, Mo Asumang liest aus ihrem Buch „Mo und die Arier“. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei (Spenden werden angenommen).

Die afrodeutsche Journalistin Mo Asumang beschreibt in ihrem Buch „Mo und die Arier“ ein Experiment, das sie selbst durchgeführt hat. Mutig und entschlossen sucht sie das Gespräch und die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern, auf Neonazi-Versammlungen, sie setzt sich mit Menschen auseinander und geht auf diese zu, die extremistische, rassistische, offen fremdenfeindliche Meinungen äußern oder verbreiten. Und sie entlarvt diese Menschen und zwingt sie durch ihre kritischen Nachfragen auch zum Nachdenken über ihre Positionen.
In einer Lesung stellt Mo Asumang ihr Buch vor und bietet anschließend die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Erfahrungen zu diskutieren. Den TeilnehmerInnen wird so die Möglichkeit gegeben, über die Auseinandersetzung mit dem (teilweise alltäglichen) Rassismus und mit der Fremdenfeindlichkeit zu lernen und diesem offen zu begegnen und auch zu entgegnen.
Veranstalter ist der Förderverein Stadtbibliothek Erlensee.

Theater im Bürgerhaus zum Neuen Löwen, Erlensee, am Donnerstag 23.11.17 um 19:00 Uhr

Verkehrte Welt – ein Theaterstück, das berührt…
Geflüchtete Kinder und Jugendliche verarbeiten ihre eigenen Fluchterfahrungen in ihrem Theaterstück. Mehr noch: sie simulieren einen Perspektivwechsel: Nun sind es Deutsche, die ihr Land verlassen müssen, weil die Deutsche Ekel Partei (DEP) an die Macht gekommen ist.
Die Betroffenen haben dabei den Machtwechsel ohne es zu wollen durch ihre Teilnahmslosigkeit und ihr Desinteresse an politischer Mitbestimmung selbst herbeigeführt.
Das in Eigenregie von Schauspielern mit Fluchthintergrund erarbeitete Stück führt die Folgen politischen Desinteresses und Wegsehens vor Augen.

Das Stück wird am Donnerstag, 23.11.2017 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus zum Neuen Löwen in Erlensee aufgeführt, der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

Am 14.12.17 um 14:00 Uhr ist eine weitere Aufführung in der Berufsschule in Gelnhausen geplant.

Info-Abend mit Thomas Feibel

An alle Eltern und Erzieher*innen und Lehrer*innen…

Jetzt pack doch mal das Handy weg!

Info-Abend am Montag, 20.11.2017 um 19:30 Uhr
im Medientreff Niederrodenbach

Kinder, die aufs Handy starren – der richtige Umgang mit Tablets und Smartphones ist zur erzieherischen Mammutaufgabe geworden. WhatsApp, Snapchat, YouTube, Instagram…- das alles vollziehen Mädchen und Jungen mit einer erstaunlichen Beiläufigkeit.

Mit derselben unermüdlichen Energie wird in den Welten der Neuen Medien allerdings auch gelockt, gelogen, gedroht und gemobbt. Kinder und Jugendliche kommen heute nicht mehr richtig zur Ruhe und bleiben mit Smartphone und Internet den ganzen Tag „on“.

Wie können Eltern dem WhatsApp-Dauerchat etwas entgegensetzen? Sind handyfreie Zeiten sinnvoll? Was sind die Erfolgsrezepte anderer Familien?

Thomas Feibel erklärt, warum Erziehung auch bei Neuen Medien unverzichtbar ist.
Er verrät Tipps und Tricks, die den sicheren Umgang mit dem Smartphone ermöglichen, besonders hinsichtlich Kostenfallen, Kettenbriefen, Sicherheitseinstellungen, Downloads und Gratisspielen.

Thomas Feibel ist der führende Medienexperte in Sachen Kinder und Digitales in Deutschland und leitet das Büro für Kindermedien in Berlin. Als Kinder- und Jugendbuchautor widmet er sich Themen wie Cybermobbing und dem Aufwachsen in der digitalen Welt. Er hält Workshops zum richtigen Medienumgang in Schulen und arbeitet als Journalist u.a. für c’t, WDR und Deutschlandradio. Thomas Feibel ist Vater von vier Kindern.

Es erwartet Sie ein interessanter und informativer Abend im Medientreff.

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen!

Fahrradwerkstatt in Rodenbach eröffnet am 20.9.2017

Projekt jetzt auch in Rodenbach gestartet

Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Erlensee-Rodenbach wurde eine Fahrradwerkstatt initiiert, die es in Erlensee (in der Georg-Büchner-Schule) schon länger gibt, und die in Rodenbach am 20.9.2017 eröffnet. Ziel ist, allen Menschen, die dies benötigen, zu Mobilität zu verhelfen. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier allerdings vorrangig, es werden gebrauchte Fahrräder aufbereitet und an Bedürftige ausgegeben, die bei der Reparatur allerdings mithelfen sollen.

Mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Frauen, Soziales, Familie und Jugend mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ konnte nun eine Aktionswerkstatt eingerichtet werden direkt neben dem Strandbad in Niederrodenbach, die am Mittwoch, 20.9.2017 um 10:30 Uhr mit dem 1. Beigeordneten, Hr. Schwindt, eröffnet wird. Interessierte sind herzlich eingeladen, insbesondere Menschen, die sich vorstellen können, zukünftig tatkräftig bei der Reparatur von Gebrauchträdern mitzuhelfen. Ehrenamtliche Helfer*innen können sich bei der Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ unter Tel. 0176-43779496 oder im Rathaus bei Jürgen Raab melden.

Die Fahrradwerkstatt wird immer Montags von 14:00 bis 16:00 Uhr und Mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet sein.

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