Wir stellen uns vor: Infostand beim Erlenseer Sonntag

Am kommenden Sonntag (24.9.2017) findet der Erlenseer Sonntag bereits zum 13. Mal statt. Neu dabei ist diesmal ein Infostand des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Hier können sich Bürger über demokratisches Engagement an ihrem Wohnort informieren. Der Stand befindet sich in der Rückinger Straße in Erlensee auf Höhe des ehemaligen Postamtes. Von 11:00-18:00 Uhr stehen wir – Anita Losch und Achim Kreis von der Fach- und Koordinierungsstelle – für Informationen zum Programm zur Verfügung, das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Wer Ideen für bürgerschaftliche Mitbestimmung vor Ort hat, nutzt hier die Möglichkeit, Projektvorschläge zu besprechen oder sich auch anderweitig über ehrenamtliche Einsatzmöglichkeiten bei Erlenseer oder Rodenbacher Initiativen zu informieren. Materialien mit Informationen sowie bedruckte T-Shirts und Stofftragetaschen gibt es an unserem Stand.

Gewaltfreie Erziehung und Traumaerfahrungen im Focus

Projekt in Rodenbach: Partnerschaft für Demokratie unterstützt Fachtag der Erzieher*innen

In den kommunalen Einrichtungen erscheinen zunehmend Kinder, die durch Erfahrungen von Gewalt geprägt sind. Zum zielgerichteten Umgang mit den Erfahrungswelten der Kinder wurde ein Fachtag aller Rodenbacher Kindertagesstätten durchgeführt. Dies soll dazu beitragen, die Schwierigkeiten der Kinder einzuordnen und zu verstehen wie sich Gewalterfarhungen und Traumatisierungen auf die Betreuungssituationen in den Kindertagesstätten auswirken können.

In Kleingruppenarbeiten konnten die Teilnehmerinnen verschiedene Themenschwerpunkte (wie z.B. Traumaprozesse, Zusammenarbeit mit Eltern, Auswirkungen und Folgen) intensiver erörtern.

Heike Karau und Jacob Bausum beleuchteten viele Aspekte im Umgang mit Traumaerfahrungen und Gewalt. Mit den fachkundigen Hinweisen des Zentrum für Traumapädagogik Hanau konnte den Leiterinnen und Erzieherinnen der Rodenbacher Kindertagesstätten vermittelt werden wie die Kinder im Alltagsgeschehen einer Kindertagesstätte aufgefangen werden können. Gewalterfahrungen können das Gemeinwesen auf Dauer schwer belasten und sollten daher so früh wie möglich erkannt und zur Sprache gebracht werden, und wenn möglich sollte nach den Ursachen geforscht werden.

Die Tagung wurde von der Katholischen Kirchengemeinde ausgerichtet und mit einem Zuschuss gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Meldestelle für Hate Speech ab 25.07.2017 online

Seit dem 25.07.2017 gibt es bei der „Meldestelle respect!“ die Möglichkeit, Hass, Hetze und Hate Speech im Netz offiziell zu melden. Hier können User sich am  Kampf gegen Hetze im Netz beteiligen.

Unter www.respect.demokratiezentrum-bw.de können nun Fälle von Online-Hassrede gemeldet werden. Die Jugendstiftung Beden-Württemberg betreibt die Seite und sorgt dass eingehende Meldungen zunächst auf strafrechtliche Relevanz geprüft und dann an die Betreiber von sozialen Netzwerken mit der Aufforderung zur Löschung weitergeleitet werden. Es sollen aber ggf. auch die Verfasserinnen und Verfasser von Hass-Beiträgen z.B. bei volksverhetzenden Beiträgen angezeigt werden. Daneben wird auch die Begleitung und Beratung von Betroffenen angeboten.

Wer wenn nicht WIR? Demokratie zum Mitmachen

Zu einer nicht alltäglichen gemeinsamen Sozialausschusssitzung hatten die Stadt Erlensee und die Gemeinde Rodenbach am vergangenen Montag in das Bürgerhaus „Zum Neuen Löwen“ in Erlensee geladen, und viele Bürger aus beiden Ortschaften waren der Einladung gefolgt. Interessiert verfolgten sie die rund zweistündige Präsentation über die bereits laufenden Projekte, die durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden.

Zunächst begrüßten die Bürgermeister Stefan Erb (Erlensee) und Klaus Schejna (Rodenbach) zusammen mit der Moderatorin Anne Wilmers und den Vorsitzenden der beiden Sozialausschüsse, Doris Fuchs und Norbert Link, die zahlreichen Gäste und Akteure. Anita Losch und Achim Kreis, die als Ansprechpartner für „Demokratie leben!“ fungieren, gaben anschließend einen Ausblick auf die in den nächsten Wochen startenden Projekte, die sich unter anderem gegen Menschenfeindlichkeit oder rechtsstaatsfeindliche Phänomene richten.

So wird zum Beispiel die Autorin Mo Asumang nach Erlensee kommen und in einer Lesung über ihre Erfahrungen mit Menschen mit rassistischem Gedankengut berichten. Die Rodenbacher Pfadfinder üben sich in ihrem Sommerzeltlager in basisdemokratischen Übungen, denn die Lagerleitung wird intervallweise immer von anderen Jugendlichen zu übernehmen sein. In einem anderen Projekt unterhalten sich Jugendliche aus verschiedenen Nationen auf Englisch über demokratische Grundwerte in verschiedenen Kulturen. Nicht zuletzt wird es einen internationalen Kochkurs geben, in dem man auch ohne Worte interkulturell durch gemeinsames Kochen voneinander lernen kann. „Sie haben eine kleine Idee und suchen nach Unterstützung bei der Umsetzung? Wir machen was daraus, und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, warb Anita Losch von der Koordinierungs und Fachstelle des Projektes „Demokratie leben!“ um weitere Projektträger, die Verantwortung übernehmen möchten und so die Demokratie hier vor Ort, in Erlensee und Rodenbach, mitgestalten und stärken wollen.


Bevor es zum kreativen Teil des Abends überging, wurde Bärbel Scholz für ihr nun schon zehnjähriges Engagement im Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. geehrt. Hieran schloss sich ein Theaterstück an, in dem geflüchtete Kinder und Jugendliche ihre eigenen Fluchtgeschichten thematisierten. Simuliert wurde ein Perspektivwechsel, denn nun waren es die Deutschen, die ihr Land verlassen mussten, weil die Deutsche Ekel Partei (DEP) an die Macht gekommen war, und die Betroffenen den Machtwechsel ohne es zu wollen durch ihre Teilnahmslosigkeit und Desinteresse an politischer Mitbestimmung selbst herbei geführt hatten.

Nach großem Applaus für die jungen Schauspieler wurden Akteure und Träger aktueller Projekte im Interview kurz vorgestellt. Voller Elan berichtete Alireza Nadiri vom Ringerclub 1988 Erlensee e.V. von der „Brücke in die Gesellschaft“, einer sonntäglich statt findenden Veranstaltung, in der sich Personen vieler Nationen gegenseitig helfen, in Deutschland ihren Weg zu finden. Gesprochen wird nur auf Deutsch. Nadiri, amtierender Hessenmeister im Ringen und selbst erst 2014 nach Deutschland gekommen, ermunterte die Anwesenden, sich selbst einmal sonntags zwischen 13:00 bis 18:00 Uhr in der Fallbachhalle ein Bild zu machen.

Gefördert wird ebenso eine Fahrradwerkstatt, die freitags vormittags in der Georg-Büchner-Schule statt findet, und in der unter fachkundiger Anleitung durch Udo Speiser Hilfe zur Selbsthilfe gegeben wird. Mit einem Team baut er eine zweite Fahrradwerkstatt in Rodenbach auf. Hier werden gespendete Räder aufbereitet und eigene repariert. „Dieses Angebot steht allen Interessierten offen, ist aber besonders für diejenigen gedacht, die sich auf Grund geringer finanzieller Mittel kein Fahrrad leisten können“, so der Werkstattleiter. Die Eröffnung der Fahrradwerkstatt in Rodenbach ist für August vorgesehen.
Gleiches gilt für die „Computernester“ des Fördervereins der Stadtbücherei Erlensee: Alle, die keine internetfähigen Computer besitzen, können dort ab dem 07. Juli von 14:00 bis 17:00 Uhr am Computer arbeiten und lernen, „cool und fair im Internet“ zu arbeiten.

Roman Schefold brachten die eigenen Erfahrungen mit seinen Kindern auf eine Projektidee: ist es möglich, zwei Tage ohne Smartphone auszukommen? In Zusammenarbeit mit dem Vogelschutzverein Erlensee wird er ein Abenteuer-Wochenende anbieten, „weg von der Technik, hin zur Natur.“ Wie man z. B. selbst Feuer macht oder sich einen Unterstand im Wald baut will er den Kindern vermitteln. Außerdem berichtete Schefold vom Seminar „cool und fair im Internet“, in dem er sich mit Gefahren im Internet und den Sozialen Medien auseinandersetzt.

Dann kam Bewegung in das Bürgerhaus: alle wurden aufgefordert, sich beim Tanzen eines Flashmobs zu üben. Am „Erlenseer Sonntag“, der am Tag der Bundestagswahl am 24.09.2017 stattfinden wird, wird der Tanz unter dem Motto „Wir sind alle aktiv in Erlensee“ aufgeführt und soll möglichst viele Menschen begeistern.

Der durch Jugendliche in Erlensee gebaute Dirt Bike Park verlangt nun nach Nutzungsregeln. Dem Bau des Parks schließt sich ein Projekt an, in dem Jugendliche eigene soziale Verhaltensregeln aufstellen und selbst auf die Einhaltung dieses Regelwerks achten. Unterstützt werden sie hierbei durch die TSG Erlensee, die örtliche Jugendarbeit und den Bürgerverein.

Torsten Stoll, der Regisseur des zu Beginn gezeigten Theaterstücks, führte mit Teilnehmern des Projektes „Wir in unserer einen Welt“ eine musikalische Kostprobe auf. Zwei Afghanen musizierten und sangen ein Liebes- und ein Friedenslied aus ihrer Heimat, und der deutsche Text wurde per selbst erstellter Videopräsentation auf einer Leinwand eingespielt. Spontan entschlossen sich zwei weitere junge Afghanen, zu der Musik zu tanzen.

Abschließend wurde auf die umrahmende Karikaturenausstellung hingewiesen, die der Verein Lichterkette in Rodenbach nach dem Brandanschlag in Rostock 1992 erwarb. Während die Karikaturen zu jener Zeit sich eher mit den damals vorherrschenden rechten Parteien befassten, wies Hans Peter Brunner darauf hin, dass die Ausstellung nach wie vor aktuell sei, da die Schriftzüge heute gegen andere politische Gruppierungen ausgetauscht werden könnten. „Ein latenter Rassismus in der Gesellschaft ist immer vorhanden, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir die Mehrheit sind und das zeigen sollten“, so Brunner.

Die Demokratiewerkstatt wurde von Moderatorin Anne Wilmers mit den Worten beendet, dass „dies die bewegteste Demokratiekonferenz war“, die sie je erlebt hat. So ähnlich ging es wohl auch vielen der Anwesenden, die sich noch weiter unterhielten, und vielleicht auch schon die ein oder andere Idee für ein nächstes Projekt entwickelten.

Interessenten können sich mit ihren Ideen gerne bei Achim Kreis unter Tel. 0176-43779496 demokratie.leben@rodenbach.de oder Anita Losch Tel. 0172-6914205 demokratie.leben@erlensee.de melden.
Auf http://mach-mit-seite.de können sich interessierte Bürger der Kommunen Rodenbach und Erlensee über Möglichkeiten des sozialen Engagements in ihrem Wohnort informieren.

Lebendig, bunt und vielfältig: gelebte Demokratie im Sozialausschuss.

Partnerschaft für Demokratie Erlensee-Rodenbach stellt am 3.7. ab 19 Uhr Projekte vor

Seit rund einem Jahr läuft nun das Programm „Demokratie leben!“ im Zusammenschluss der Kommunen Erlensee und Rodenbach. Beide Bürgermeister, Stefan Erb und Klaus Schejna, blicken in einer ersten Zwischenbilanz zufrieden auf den Ideenreichtum und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen zurück.

Die Vielfalt zeigt sich auch in der Fülle der Träger: Vom Trägerverein Schützenhof Oberrodenbach, Bürgerverein Erlensee, verschiedene Fördervereine von Büchereien bis zu Grundschulen, Sport- und Naturschutzvereine beteiligen und engagieren sich viele Menschen zumeist ehrenamtlich in Projekten, die der Stärkung und Unterstützung unserer Demokratie dienen.

In einer Sondersitzung der Sozialausschüsse von Erlensee und Rodenbach, zu der auch die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist, stellen sich viele der geförderten Projekte vor. So wird die Sitzung zu einem lebendigen Ereignis, die Aktivitäten werden greifbar und erfahrbar. Einige Beispiele:

· Verkehrte Welt: In einem Theaterstück findet ein Perspektivwechsel statt darin bestehend, dass in Deutschland auf einmal eine DEP-Partei (Deutsche Einheitspartei) erscheint, die auch Deutsche dazu bringt, in ein anderes Land zu fliehen

· Jugendliche präsentieren, wie sie einen Fahrradparcours errichten und sich dafür dauerhaft engagieren

· TSGE und Ringerclub Erlensee stellen internationale Begegnungsprojekte vor

· an verschiedenen „Computernestern“ finden Kurse zum sicheren Umgang mit dem Internet statt

· eine Theatergruppe präsentiert zwei Lieder aus ihrem Stück, und schließlich kommt „Demokratie in Bewegung“ mit einer Choreografie zum Mitmachen

· in Rodenbach wurde ein eigenes Logo für die Partnerschaft für Demokratie gestaltet, das nun auf T-Shirts und Stofftragetaschen gedruckt wurde, die ab sofort erworben werden können

· Begleitend wird eine Ausstellung gezeigt mit Karikaturen zum Themenbereich, die feindselige und manchmal befremdende Grundhaltungen zu Geflüchteten aufgreift. Die Aussstellung hat eine Rodenbacher  Initiative schon vor Jahren erworben,;sie ist aber in ihrer Aussagekraft leider nur sehr aktuell.

Diese und weitere Förderprojekte aus dem Themenbereich zeigen, wie gut und sinnvoll die Fördermittel, die vom Bundesfamilienministerium für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zur Verfügung gestellt werden, hier vor Ort eingesetzt werden.

„Wir freuen uns über die Fülle und Vielfalt der in unseren Kommunen laufenden Projekte und hoffen, dass viele Besucher*innen kommen und sich von dem Engagement anstecken lassen“, erklären die Bürgermeister Erb und Schejna. Die Veranstaltung findet am 3.7. ab 19 Uhr im Bürgerhaus zum Neuen Löwen, Hauptstr. 4-6 in Erlensee-Rückingen statt.

Mitmachen leicht gemacht…

… ist das eigentliche Motto, das die neue Seite mach-mit-seite.de transportieren soll. Die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ bietet hier einen leichten Einstieg für alle, die sich – in welcher Form auch immer – für die Demokratie und gegen Extremismus, Rassismus und Gewalt einsetzen wollen.

Alle Erlenseer und Rodenbacher *innen sind herzlich eingeladen, sich mit Ideen, Anregungen und Vorschlägen an uns zu wenden:

demokratie.leben@rodenbach.de

demokratie.leben@erlensee.de

 

MAZ ab! Neue Videos machen Lust auf Mitmachen…

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ruft mit der Kampagne „Wer, wenn nicht wir?“ zur Beteiligung und zum Mitmachen auf. Für den Tag des Grundgesetzes (23. Mai) werden Ideen gesammelt, wie wir alle Demokratie leben können. Jede und jeder kann sich einbringen unter https://kampagne.demokratie-leben.de/

Als Einstieg empfehlen wir das Programmvideo: http://www.demokratie-leben.de/zusatzseiten/kampagne-film.html

Auch ein Video vom Netzwerktreffen der hessischen Partnerschaften gibt es auf der Bundes-Seite (www.demokratie-leben.de) zu sehen: http://www.demokratie-leben.de/praxis/programmfilme/vernetzungstreffen-in-hessen.html

Eröffnung der Geschäftsstelle am 30.3.17

Am 30.3.17 wurde die Geschäftsstelle der Partnerschaft für Demokratie Erlensse-Rodenbach im Bürgerhaus Niederrodenbach feierlich eröffnet. Achim Kreis wird hier nun für die Projektlaufzeit bis Ende 2019 die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ – in Zusammenarbeit mit Anita Losch für Erlensee – betreiben. Besprechungen mit Projektträgern, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Menschen aus Verwaltung und Politik werden hier stattfinden. Alle Ideen zur Stärkung unserer Demokratie sind herzlich willkommen.

Nach einem Grußwort des ersten Beigeordneten H. Schwindt in Vertretung von Bürgermeister Schejna stellten die beiden Koordinator*innen sich und ihr Programm für die Partnerschaft für Demokratie vor. Hier werden unter anderem Projekte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, gegen Hass und Hetze im Allgemeinen wie auch im Speziellen (z.B. wenn es sich gegen unsere Kommunalpolitiker*innen richtet) gefördert.

Zur leiblichen Stärkung reichte die Rodenbacher Jugendhilfe (der Jugendtreff ist direkt nebenan) etwas zum Knabbern und die Koordiniuerungsstelle schenkte Rodenbacher Apfelsaft „Goldmarie“ aus.

Finanziert wird die Koordinierungsstelle aus Mitteln des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums. Erreichbar sind wir unter 0176-43779496 und vereinbaren gerne einen Termin mit Ihnen (wir rufen auch zurück).

Eröffnung des Büros in Rodenbach am 30.3.2017

Die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ (KoFa) lädt zur Eröffnung ihres Rodenbacher Büros‬
‪am Donnerstag, 30.3.2017 um 17:00 Uhr‬
‪im Bürgerhaus, Hanauer Landstr. 3 in Niederrodenbach‬
‪alle Interessierten recht herzlich ein.‬

‪“Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ist u.a. das Motto der Partnerschaft für Demokratie in Erlensee und Rodenbach. Projekte, die gegen diese demokratiefeindlichen Tendenzen wirken, werden von der Koordinierungs- und Fachstelle (kurz: KoFa) mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“des Bundesfamilienministeriums unterstützt. „Eine ganze Reihe konkreter Projekte konnten hier schon gefördert werden, und es gibt jede Menge weiterer Ideen und ‪viele engagierte Bürgerinnen und Bürger in unseren Kommunen, wie schon die ersten Projekte unter ‬www.demokratie-erlensee-rodenbach.de‪ zeigen“, erläutert Anita Losch, die das Programm für Erlensee betreut. Ihr Kollege für Rodenbach, Achim Kreis, ergänzt: „Für unsere Arbeit haben wir nun von der Gemeinde Rodenbach auch einen Raum zur Verfügung gestellt bekommen, der sich im Bürgerhaus in Niederrodenbach befindet. Diesen wollen wir am 30.3.17 gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Schejna und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offiziell in Betrieb nehmen. Dazu wird heimischer Apfelsaft (Rodenbacher Goldmarie) ausgeschenkt!“‬‬
‪‪Gleichzeitig wird auch der Demokratieschrank, eines der ersten geförderten Projekte, vor dem Bürgerhaus seinen festen Standplatz erhalten. Hier können interessierte Bürgerinnen und Bürger sich jederzeit mit Literatur zum Thema „Demokratie“ versorgen.‬‬
‪‪Für Projektvorschläge ist die KoFa erreichbar unter: demokratie.leben@rodenbach.de oder 0176-43779496 sowie in Erlensee demokratie.leben@erlensee.de oder 06183-807835.‬‬

1 2