Ausstellung im Medientreff Rodenbach ab 20.4.

„Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit und Sicherheit“ ist eine Ausstellung mit Arbeiten der jungen Künstlerin Zaynab Al Barho überschrieben. Die heranwachsende syrische Künstlerin entdeckte schon in ihrer Kindheit ihre kreative Begabung und gibt seither ihre Erfahrungen, die sie nicht in Worte fassen kann, künstlerisch wieder. Ihre mit einfachsten Mitteln gemalten und gezeichneten, gegenständlichen Bilder erzählen vom Krieg und Frieden, wie auch von der Sehnsucht nach Freiheit, Sicherheit und Geborgenheit. Eine Auswahl ihrer Werke ist vom 20. April bis 25. Mai im Medientreff Rodenbach zu sehen.

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, 19. April ab 18 Uhr statt mit Pfarrer Volkmar Hundhausen aus Linsengericht, sowie musikalischer Begleitung durch Amir Javidani.

“ Mach mit – Mal mit“ Karikaturenworkshop mit Rautie und Ausstellung in der Stadtbücherei Erlensee

Der Förderverein der Stadtbücherei Erlensee präsentiert vom 3.3.-17.3.18 eine Karikaturenausstellung während der regulären Öffnungszeiten der Bücherei. Die Ausstellung „Misch Dich ein “zeigt auf, dass es ein durchgehender Mechanismus ist, bestimmten Menschengruppen immer wieder negative Projektionen zuzuschreiben. Die Karikaturen thematisieren gruppenbezogene Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Muslimen, Geflüchteten oder auch Obdachlosen. Das Format der Karikatur hebt das Problem hervor und zeigt durch Überzeichnung die Absurdität der Vorurteile auf, macht auch manchmal lächerlich, und trägt so zum besseren Verständnis der Vorgänge bei gruppenbezogenen Diskriminierungen bei.
Im Gegenzug zu derartigen Vorurteilen soll es in einem Workshop am 15.3. von 16-19 Uhr in der Stadtbücherei um positive Beispiele und soziale Integration gehen. Der Förderverein der Stadtbücherei Erlensee bietet einen Karikaturenworkshop mit dem regional bekannten Künstler Rautie. Alle interessierten Jugendlichen und Erwachsenen sind eingeladen Comics und Karikaturen zu gestalten, die ein Gegenmodell zu weit verbreiteten Vorurteilen darstellen sollen. Eine Einführung in den Aufbau und die Gestaltung von Comics und Karikaturen wird es zu Anfang des Worshops geben. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber um eine Anmeldung bei der Koordinatorin Anita Losch mit der Handynummer 0172/6914205 gebeten.

Ausstellungseröffnung „Misch Dich ein“ ab 3. März in der Stadtbücherei Erlensee

Förderverein lädt zu Vernissage mit Rahmenprogramm ein.

„Wir alle leben in einem großen globalen Dorf. In diesem Dorf haben wir alle nur miteinander eine Zukunft, so sagt man“. Die Realität sieht aber sieht anders aus. Wir sehen, wie überall in der Welt – auch in Deutschland – Minderheiten unterdrückt werden und Ihrer Rechte beraubt werden. Was können wir dagegen tun, fragen sich viele Bürger und Bürgerinnen. Sich über Mechanismen gruppenbezogener Diskriminierungen informieren, Hinschauen und Einmischen, sind unsere Empfehlung. So ist auch die Intention der Karikaturenausstellung zu verstehen, die vor 15 Jahren durch den Initiativkreis Lichterkette aus Rodenbach erworben und veröffentlicht wurde. Die Ausstellung ist leider auch heute noch so aktuell, dass man sie im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ erneut präsentieren kann!

Die Ausstellung verdeutlicht, dass es ein durchgehender Mechanismus ist, bestimmten Menschengruppen immer wieder negative Projektionen zuzuschreiben. Die Karikaturen thematisieren gruppenbezogene Diskriminierungen wie z.B. von Muslimen, Geflüchteten oder auch Obdachlosen.
Im Rahmen einer Vernissage am 3.3. von 10-12 Uhr in der Stadtbücherei Erlensee wird nun ein Perspektivwechsel vorgenommen. Geflüchtete präsentieren kulturelle Beiträge und berichten über ihr umfängliches gesellschaftliches Engagement in unseren Gemeinwesen.

Durch die Ausstellung und das Rahmenprogramm soll die Öffentlichkeit über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aufgeklärt werden. Es sollen positive Bilder von gesellschaftlichem Zusammenhalt aufgezeigt werden und zur Mitarbeit in dem Bundesprogramm Demokratie leben eingeladen werden. Träger und Einladender dieses Aktionsprojektes ist der Förderverein Stadtbücherei Erensee e.V.

„Demokratie leben!“ startet 2018 mit einer Ideenwerkstatt!

Die Partnerschaft für Demokratie in Erlensee und Rodenbach arbeitet auch in 2018 weiter für demokratisches Miteinander; gegen Hass, Hetze und Fremdenfeindlichkeit sowie gegen Rechtsextremismus und Gewalt. Bereits 2016 und 2017 konnten eine ganze Reihe Projekte gefördert werden, die diesen Zielen dienten. Träger waren dabei in der Mehrheit Vereine und Verbände (die Kommunen können aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ keine Mittel abrufen). Diese wichtige Arbeit soll auch 2018 fortgesetzt werden.
Je mehr Menschen jetzt aufstehen und sich Populismus und Rechtsextremismus in den Weg stellen, desto leichter können diese eingedämmt werden. Wer unsere Demokratie mit allen weitreichenden Grundrechten verteidigen will, kann bei uns vor Ort etwas dazu beitragen!

Wer gerne eine Projektidee entwickeln bzw. eine Idee konkretisieren und die hierfür zur Verfügung stehenden Fördermittel beantragen möchte, kann an der Ideenwerkstatt teilnehmen, wo die Idee zu einem Projektantrag verarbeitet werden kann.
Auch wer noch keine konkrete Projektidee hat kann sich gerne in der Ideenwerkstatt informieren und möglicherweise mit Partnern ins Gespräch kommen. Die Bürgermeister Erb und Schejna werden ebenfalls vor Ort sein und die Teilnehmer begrüßen.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ örtliche Projekte, die unsere Demokratie stärken und extremistischen und menschenfeindlichen Tendenzen entgegen wirken sollen. Die Vergabe von Fördermitteln wird durch die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ vorbereitet und beantragt.

Alle Interessierten sowie die Presse sind daher herzlich eingeladen

Ideenwerkstatt für Vereine und Initiativen
am Dienstag, 27. Februar 2018
um 19:30 Uhr
im Bürgertreff Oberrodenbach, Talstr. 1

„Demokratie leben!“ auch in 2018 aktiv – Mitmachen weiter möglich

Die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ wird auch in 2018 wieder neue Projekte unterstützen, die für ein demokratisches Miteinander und gegen Hass und Menschenfeindlichkeit wirken sollen. Die Finanzierung wurde vom Bundesministerium für Familie, Soziales, Frauen und Jugend bis zum Jahresende 2019 bewilligt, so dass weitere Aktionen ab sofort geplant werden können.

Bisher wurden unter anderem Theaterprojekte, Fahrradwerkstatt, internationaler Kochkurs, ein Demokratie-Bücherschrank, Lesungen, Vorträge und Demokratiekonferenzen veranstaltet, alles mit dem Ziel, für ein friedliches Miteinander aller Menschen in unserem Land zu arbeiten. „Hass ist keine Meinung – und Extremismus ist keine Einstellung!“, erklären die Koordinatoren Anita Losch und Achim Kreis. Ausgrenzung und Anfeindung (bis hin zu fremdenfeindlicher Gewalt) können ein Land spalten – darauf zielen offenbar die Rechtspopulisten nicht nur in unserem Land. Dem wollen wir entgegen wirken, dahinter stehen auch fest die beiden Bürgermeister Stefan Erb und Klaus Schejna.“

Die Projekte der Partnerschaft für Demokratie in Erlensee und Rodenbach werden im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Die Koordinierungs- und Fachstelle ist unter Tel. 0172-6914205 (Anita Losch) und Tel. 0176-43779496 (Achim Kreis) erreichbar und ruft auch gerne zurück, alternativ können Anfragen per Mail an demokratie.leben@erlensee.de sowie demokratie.leben@rodenbach.de gesendet werden.

Demokratieschrank neu gefüllt

Der Demokratieschrank (Demokratie-Bücherschrank vor dem Bürgerhaus in Niederrodenbach) wurde aufgeräumt und neu sortiert, einige Matarialien auch mit Aufstellern besser präsentiert. Bitte nutzen Sie unser Angebot an Material über Demokratie, über Flucht und -Ursachen, über Rassismus und vieles mehr. Das Spektrum ist groß und wir freuen uns auch über Anregungen, falls Ihnen dort etwas fehlt!

Wir würden uns auch freuen, wenn dieser Schrank nur für Material zum Thema „Demokratie“ genutzt würde…

Projekte 2017 in der Übersicht

Die Projekte, die 2017 im Rahmen von „Demokratie leben!“ in Erlensee und Rodenbach stattgefunden haben, sind jetzt in der Projekt-Übersicht mit einer kurzen Beschreibung aufgeführt. Die Liste kann zum Nachlesen wie als Inspiration zum Entwickeln neuer Projekte genutzt werden.
Neue Ideen können gerne an die Koordinierungsstelle heragetragen werden, z.B. per E-Mail oder telefonisch, siehe unter Kontakt.

Spannender, informativer und persönlicher Vortrag

Am 30.11. las die afrodeutsche Jounalistin Mo Asumang aus ihrem Buch „Mo und die Arier“. Sie beschreibt hier, wie sie, ausgelöst durch rassistische Anfeindungen, ihren Weg suchte, mit diesen Anfeindungen umzugehen, die Angst nicht gewinnen zu lassen, die Rassisten vielleicht sogar zum Nachdenken zu bewegen. Manchmal merke man den Rassisten sogar an, dass sie (wenn man ihnen einzeln begegnet) selbst Angst vor der Konfrontation haben oder im direkten Gespräch von Mensch zu Mensch ihr Rassismus plötzlich gar nicht mehr so wichtig sei (zumindestens wenn sie mal nicht von ihrer Peer-Group beobachtet werden). So stellt Asumang dar, das es nicht sinnvoll oder zielführend sei, mit Rassisten oder Extremisten in einen Streit über Inhalte einzutreten, weil diese oft gar nicht diskutieren wollen oder mangels Argumenten auch nicht können. Besser sei es, dem Gegenüber mit Fragen zu begegnen, die dessen Ansichten von anderen Seiten beleuchteteten. Neue Perspektiven zu eröffnen könne diesen Leuten helfen, ihre eigenen Ansichten zu hinterfragen. Das Erstarken bzw. stärkere öffentliche Auftreten von Rassismus und Rechtsextremismus könne man durchaus als besorgniserregend empfinden, aber wichtig sie vor allem die Gewissheit, dass die Mehrheit eben keine Rassisten sind, und dass jede und jeder immer wieder, auch mit ganz kleinen Schritten, dabei helfen könne dass es so bleibe – könnte als Fazit der Lesung bestehen.

Informativer Abend mit Thomas Feibel

Thomas Feibel, ausgewiesener Medien-Experte und Leiter des Büros für Kindermedien in Berlin, referierte und informierte zum Thema „Brauchen neue Medien neue Erziehungsformen“.  Im Medientreff Niederrodenbach wurden den Zuhörern vor allem Tipps und Tricks nahe gebracht, wie die Kommunikation mit dem Nachwuchs aufrecht erhalten werden kann, welche Regeln hier hilfsweise eingeführt werden können etc. Mehr dazu gibt es im aktuellen Buch von Thomas Feibel („Jetzt pack doch mal das Handy weg!“) zu lesen. Die Besucher fragten intensiv nach und so wurde mit dem Referenten ausgiebig diskutiert. Es wurde deutlich, dass zwar die neuen Medien nicht mehr wegzudenken sind und auch aus dem Alltag nicht verbannt werden können, aber dass es Strategien gibt, um diesen nicht unser ganzes Leben sozusagen „auszuliefern“. Wichtig vor allem: auch Eltern müssen hier bestimmte Regeln beachten, sollten z.B. auf keinen Fall Fotos ihrer Kinder ins Internet stellen. Unser Leben sollten wir uns nicht vom Internet und den neuen Medien bestimmen lassen, die Regeln können immer noch wir selbst machen, so das Fazit der Veranstaltung.

Samstag: Talent- und Reparaturbörse in Niederrodenbach

Am Samstag, 2.12. von 14:00 bis 17:00 Uhr findet wieder die Reparaturbörse statt, diesmal im RoSenTreff, Hauptstr. 26 (ehem. Gasthaus Zum Löwen) in Niederrodenbach.

Nach dem Vorbild bereits bestehender „Repaircafés“ hat die Partnerschaft für Demokratie Erlensse-Rodenbach ein Projekt „Talent- und Reparaturbörse“ ins Leben gerufen. Die Idee der Reparaturbörse ist, dass Menschen defekte Dinge mitbringen und gemeinsam mit Anderen reparieren, soweit das möglich ist. Je mehr Leute teilnehmen, desto größer ist natürlich auch der „know-how-pool“. So können viele nützliche Dinge vor dem Mülleimer bewahrt und oft noch Jahre benutzt werden.
Veranstalter ist der Trägerverein Schützenhof Oberrodenbach.

 

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